
Der Zweiträger-Portalkran ist eine Schwerlast-Hebelösung, die speziell für den Umschlag großer und sperriger Güter in anspruchsvollen Industrieumgebungen entwickelt wurde. Dank seiner robusten Zweiträger- und Portalkonstruktion bietet der Kran außergewöhnliche Tragfähigkeit, eine stabile Arbeitsplattform und zuverlässige Langzeitleistung. Er ist mit Präzisionsfahrwerken und modernen elektrischen Systemen ausgestattet und gewährleistet so einen reibungslosen, effizienten und präzisen Materialumschlag in verschiedenen Anwendungen.
Dank großer Spannweite, einstellbarer Hubhöhe, kompakter Bauweise und flexibler Bedienung erreicht der Zweiträger-Portalkran eine hohe Tragfähigkeit und hohe Standortauslastung. Dadurch eignet er sich für ein breites Einsatzspektrum, darunter Häfen, Werften, Fabriken, Lagerhallen und große Außenlagerplätze. Für Außenanwendungen kann der Kran zudem mit Sicherheits- und Schutzvorrichtungen wie Schienenklemmen, Verankerungsvorrichtungen, Seilverankerungssystemen und Windgeschwindigkeits- bzw. Windrichtungsmessern ausgestattet werden, um einen sicheren und stabilen Betrieb unter unterschiedlichen Wetterbedingungen zu gewährleisten.
Im Vergleich zu Einträgerkranen bietet der Zweiträger-Portalkran höhere Tragfähigkeiten, komplexere Konfigurationen und eine bessere Anpassungsfähigkeit an Schwerlast- und Dauerbetrieb. Er eignet sich besonders zum Heben extrem schwerer Lasten, für Arbeiten unter schwierigen Bedingungen oder für andere spezielle Betriebsanforderungen. Mit maximalen Tragfähigkeiten von bis zu 320 Tonnen in unseren Projekten können Konstruktionsparameter wie Spannweite, Hubhöhe und Arbeitsleistung an unterschiedliche industrielle Anforderungen angepasst werden.
In unserem Unternehmen legen wir Wert auf Qualität und Sicherheit statt auf niedrige Preise. Jeder Zweiträger-Portalkran wird nach strengen Standards gefertigt, um Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Bedienersicherheit zu gewährleisten. Dank dieser Stärken ist der Zweiträger-Portalkran zu einem unverzichtbaren Gerät in der modernen industriellen Produktion und Logistik geworden.
Träger: Die Hauptträger sind hochbelastbare Kasten- oder Fachwerkträger aus hochfestem Baustahl (z. B. Q345B oder gleichwertig). Doppelträgerkonstruktionen sind Standard für Tragfähigkeiten bis 40 t und sorgen für Steifigkeit und Festigkeit. Kastenträger bieten eine kompakte, robuste Form; Fachwerkträger (verwendet bei unseren Fachwerkportalkranen) reduzieren das Gewicht bei sehr großen Spannweiten. Die Träger sind präzise geschweißt und spannungsfrei geglüht, um Verformungen zu minimieren. Spannweite (Abstand zwischen den Beinen oder Rädern) und Trägerhöhe werden entsprechend der Last- und Betriebsklasse ausgelegt. Endwagen verbinden die Träger und beherbergen die Radsätze für den Kranbetrieb.
Laufkatze und Hebezeug: Die Laufkatze (oder Katze) läuft auf Schienen auf den Trägern und trägt den Hebemechanismus. Für eine Tragfähigkeit von 40 t verwenden wir normalerweise ein Drahtseil mit robustem Getriebe und Motor. Das Hebezeug umfasst ein auf eine Trommel aufgeschertes Stahldrahtseil, eine Mehrscheiben-Reibungsbremse und einen Block mit schwerem Haken. Für die Hubverteilung über große Spannweiten ist in einigen Ausführungen eine Doppellaufkatze (zwei Hebezeuge auf einem Träger) erhältlich. Hubgeschwindigkeit und Drehmoment entsprechen der Nennlast des Krans (z. B. FEM/ISO-Klassifizierung). Endschalter für den oberen/unteren Hub schützen vor Überhub oder Übersenkung. Alle Hebezeuge entsprechen den ISO- und CMAA-Normen, und das Drahtseil entspricht ISO 4309 (Inspektion und Pflege). Der Laufkatzenrahmen besteht aus geschweißtem Stahl, die Räder sind aus Profilstahl mit abgedichteten Lagern.
Beine und Stützen: Bei schienengebundenen Kränen bestehen die Beinrahmen aus starren Kastenprofilsäulen, die präzise auf die Laufbahnträger ausgerichtet sind. Flexible Beinkonstruktionen sind erhältlich, um kleinere Laufbahnfehlstellungen auszugleichen. Jedes Bein trägt Antriebsmotoren (Endwagen) und Räder, die auf den Schienen rollen. Zur Stabilisierung sind die Beine mit den Trägern verstrebt. Bei RTG-Kranen sind die „Beine“ die massiven Portalrahmensäulen mit großen Luftreifen. RTG-Beine beherbergen Hydraulikzylinder, die die Räder lenken und die Brücke stützen. Alle Beinstrukturen sind zum Schutz vor Witterungseinflüssen mit Industrielacken (z. B. Korrosionsschutzfarbe für den Außenbereich) lackiert.
Antriebe und Motoren: Jeder Krankopf wird von einem Wechselstrommotor mit Getriebe angetrieben, der für eine reibungslose Kranbrückenfahrt sorgt. Auch die Laufkatzenfahrt erfolgt über Motor und Getriebe (getrennt von den Brückenantrieben). Die Motoren verfügen über die erforderliche Leistung (oft bis zu mehreren zehn Kilowatt) und sind auf den jeweiligen Betriebszyklus abgestimmt. Gummibereifte Krane werden von Dieselmotoren mit Hydraulikantrieb angetrieben (Standard bei vielen RTGs). Alternativ bieten wir vollelektrische RTGs (mit integriertem Generator oder Batterie) an. Alle Motoren verfügen über eine industrielle Isolierung und Schutzart (üblicherweise IP54 oder besser). Frequenzumrichter (VFDs) werden häufig zur Feinregelung der Geschwindigkeit und zur Energieeinsparung bei Brücken- und Laufkatzenfahrten eingesetzt.
Elektrische Anlage: Die elektrische Steuerung des Krans ist in einem boden- oder wandmontierten Schaltschrank nach IEC-Standard zentralisiert. Die Steuerung umfasst Start/Stopp und Richtungssteuerung für Hubwerk, Laufkatze und Brückenbewegungen. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über Stromschienen, Kabeltrommeln (Leitungswagensystem) oder externe Anschlüsse (für RTG-Krane). Die Steuerung erfolgt wahlweise über eine Hängetasterstation, eine Kabinenbedienkonsole oder eine Funkfernbedienung. Sicherheitsschaltungen nutzen Industrieschütze und Relais. Optional ist eine SPS-Steuerung für die Automatisierung verfügbar (z. B. programmierbare Kollisionsvermeidung zwischen Kranen). Not-Aus-Schaltungen sind redundant. Das System umfasst elektrische Schutzeinrichtungen (Sicherungen, Überlastrelais) und Erdung gemäß OSHA/ANSI-Anforderungen.
Sicherheitsvorrichtungen: Unsere 40-Tonnen-Portalkräne sind mit zahlreichen Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet. Dazu gehören typischerweise Überlastschutzvorrichtungen (Wägezellen oder Begrenzungsvorrichtungen), um ein Überschreiten der Nennlast zu verhindern; obere/untere Endschalter zum Stoppen der Hubbewegung in den Endpositionen; Brückenendschalter zum Verhindern eines Überfahrens der Laufbahn; für den Bediener zugängliche Not-Aus-Taster; und Schutzvorrichtungen um bewegliche Teile. Containerkräne können mit Kollisionsschutzvorrichtungen (Radar- oder Lasersensoren) ausgestattet werden, um den Kontakt zwischen benachbarten Kränen zu vermeiden. Optional sind eine Pendeldämpfung (zur Dämpfung von Lastpendeln) und Kamera-Vision-Systeme erhältlich. Alle Sicherheitsvorrichtungen werden bei der Inbetriebnahme geprüft, und die Schaltkreise erfüllen die Sicherheitsanforderungen von OSHA und ASME.
DoppeltePortalkrane integrieren fortschrittliche Technologien, um mehr Effizienz, Sicherheit und Langlebigkeit im Materialumschlag zu gewährleisten. Zu den wichtigsten technologischen Merkmalen gehören:
Frequenzumrichter (VFDs):Diese ermöglichen eine sanfte Beschleunigung und Verzögerung und reduzieren die mechanische Belastung wichtiger Komponenten. Durch die Optimierung der Motordrehzahl und des Energieverbrauchs verlängern VFDs nicht nur die Lebensdauer der Geräte, sondern tragen auch zur Senkung des Gesamtstromverbrauchs bei.
Fernsteuerung und Automatisierung:Kranbediener können Kranfunktionen über drahtlose Steuerungen oder automatisierte Systeme fernsteuern. Dies reduziert das Risiko für den Bediener, verbessert die Sicht und ermöglicht eine höhere Präzision bei der Lasthandhabung.
Lasterfassungs- und Anti-Sway-Systeme:Ausgestattet mit intelligenten Sensoren und Algorithmen überwachen diese Systeme das Gewicht und die Bewegung der Ladung in Echtzeit. Durch die Minimierung unerwünschter Schwankungen verbessern sie Stabilität, Genauigkeit und Sicherheit am Arbeitsplatz.
Kollisionsvermeidungssysteme:Integrierte Sensoren und intelligente Software erkennen potenzielle Hindernisse im Kranweg. Das System gibt Warnmeldungen aus oder stoppt die Bewegung automatisch. So werden Unfälle vermieden und wertvolle Ausrüstung geschützt.
Energieeffiziente Komponenten:Hocheffiziente Motoren, optimierte Getriebesysteme und leichte Strukturteile reduzieren den Energiebedarf und helfen Unternehmen, Betriebskosten zu senken und gleichzeitig zur Nachhaltigkeit beizutragen.
Integrierte Diagnose und Wartungsüberwachung:Echtzeit-Diagnosetools überwachen die Komponentenleistung und prognostizieren den Wartungsbedarf. Diese proaktive Überwachung reduziert Ausfallzeiten und stellt sicher, dass der Kran mit maximaler Effizienz arbeitet.
Drahtlose Kommunikation:Fortschrittliche drahtlose Lösungen ermöglichen eine nahtlose Datenübertragung zwischen Krankomponenten, wodurch unnötige Verkabelung vermieden und mehr Flexibilität bei Installation und Betrieb ermöglicht wird.
Erweiterte Sicherheitsfunktionen:Mehrere redundante Sicherheitsmechanismen, darunter Überlastschutz, Not-Aus-Systeme und ausfallsichere Steuerungen, bieten zuverlässigen Schutz bei kritischen Vorgängen.
Hochfeste Materialien und Herstellung:Portalkräne werden aus modernen Legierungen, hochfestem Stahl und unter Verwendung präziser Fertigungstechniken hergestellt, was zu höherer Festigkeit, verbesserter Haltbarkeit und längerer Lebensdauer führt.
Durch die Kombination dieser Technologien bieten moderne Portalkräne eine höhere Leistung, größere Zuverlässigkeit und verbesserte Sicherheit und sind daher in Branchen wie der Fertigung, Logistik und dem Bauwesen unverzichtbare Werkzeuge.